Ich hatte irgendwann keine Lust mehr, Lebensmittel wegzuschmeißen weil sie hinten im Tiefkühler vergessen wurden. Also hab ich eine App gebaut. QR-Etikett draufkleben, beim Rausnehmen scannen — fertig.






Jeder kennt das: Oben liegt was, unten liegt was — und keiner weiß genau was. Lebensmittel verschwinden im Tiefkühler und tauchen Monate später wieder auf, tiefgefroren und abgelaufen. Im Haushalt ärgerlich. Aus Gastronomie-Sicht: ein echtes Kosten-Problem.
Handgeschriebene Listen helfen nicht — sie werden nie aktualisiert. Apps gibt es, aber keine, die wirklich zum Arbeitsfluss passt: einlegen, beschriften, vergessen, wegschmeißen. Das Ziel war eine App, die so wenig Reibung wie möglich hat, damit man sie wirklich benutzt.
Artikel einlagern, QR-Etikett drucken, aufkleben. Beim Entnehmen: Etikett scannen, App bucht automatisch aus. Der Bestand liegt lokal auf dem Gerät — Backup läuft auf Knopfdruck in Google Drive, das jeder Android-Nutzer sowieso hat.
Meine erste richtige Mobile App. Ich habe verstanden, wie Widget-Trees funktionieren, wie State-Management mit Provider skaliert und warum hot reload so mächtig ist.
Statt einer eigenen Backend-Infrastruktur nutze ich Google Drive — das jeder Android-Nutzer bereits hat. Kein Abo, kein Server, kein Passwort. Einfach funktioniert.
Den Niimbot B1 anzusprechen war die härteste Aufgabe — proprietäres Bluetooth-Protokoll, Reverse-Engineering via App-Traffic-Analyse.
Was im Emulator perfekt aussieht, kann auf einem echten Android-Gerät komplett anders wirken. Ich teste jetzt immer auf Hardware zuerst.
Mobile von Grund auf gelernt — inklusive Hardware, die niemand offiziell dokumentiert hat. Wenn das interessant klingt: schreib mir.