Ich betreibe eine eigene Gewürzmarke — Zutaten aus der Natur, selbst gesammelt. Excel hat irgendwann nicht mehr gereicht, weil Sammelzeit und Produktionszeit zwei verschiedene Stundensätze haben. Also hab ich mir ein Tool dafür gebaut.
WürzCraft ist eine Gewürzmarke, die auf wilden, selbst gesammelten Zutaten basiert — Kräuter, Pilze, Blüten. Das klingt romantisch, macht die Kalkulation aber zur Herausforderung: Jede Zutat hat zwei Zeitkomponenten — die Zeit zum Sammeln draußen und die Produktionszeit in der Küche. Beide haben unterschiedliche Stundensätze.
In Excel war das eine Katastrophe. Jede Änderung an einem Stundensatz bedeutete manuelles Durchklicken durch alle Zeilen. Neue Produkte anzulegen war zeitaufwändig. Und die Übersicht über Margen und Deckungsbeiträge? Komplett Fehlanzeige.
Eine React Web-App, die genau auf die Logik von WürzCraft zugeschnitten ist. Stundensätze werden einmal zentral eingestellt — alle Produkte berechnen sich automatisch neu. Live. Ohne Excel.
Wie man komplexe Berechnungslogik in React-State abbildet — und wann ein einzelner useState nicht mehr reicht und man useReducer braucht.
Das Schwerste war nicht der Code — sondern die Geschäftslogik sauber zu modellieren. Welche Daten brauchen welche Felder? Was leitet sich ab?
Die App muss von jemandem bedient werden, der keinen IT-Background hat. Das zwingt zu wirklich klaren Begriffen, sinnvollen Defaults und gutem Feedback.
Mein Gastronomie-Hintergrund hat mir direkt geholfen — ich wusste, was Deckungsbeitrag bedeutet, bevor ich eine Zeile Code geschrieben habe.
Das Tool zeigt, wie ich vorgehe: echtes Problem verstehen, dann in Code übersetzen. Wenn das interessiert — schreib mir.